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| Werner von Parsberg zu Lupburg [3651]
(-1455) |
Werner von Parsberg zu Lupburg [3651] 1 2 3
Et andet navn for Werner var Verner Parsberg.1 Notater: Ullas tip-14-oldefar. Forskningsnotater: Oxford University Press: Artikel i German History Volume 36, Issue 2 (June 2018) af Ben Pope om Werner von Parbergs forhold til Nürnberg: Nuremberg's Noble Servant: Werner von Parsberg (d. 1455) between Town and Nobility in Late Medieval Germany. Begivenheder i hans liv: 1. Titel: Høvedsmand: Nürnberg, Bayern. 1 2. Ejendom: Lupburg, Oberpfalz, Bayern. 3 Werner blev gift med Margarete Schenck von Reicheneck [3652] [MRIN: 1293]. (Margarete Schenck von Reicheneck [3652] blev født ansl 1380.) Ægteskabsnotater: |
1
W. Haxthausen og Louis Bobé, Danmarks Adels Aarbog. 1940. Syv og halvtredsindstyvende Aargang. (København. J. H. Schultz Forlagsboghandel A/S. (Bogen kan downloades fra Slægtsforskernes Bibliotek)), s.78-81.
Parsberg. †
…
Hr. Hans Parsberg, Panteherre til Lupburg † 1408; g. m. Margrethe von Eichberg. Deres Sønner var:
1. Hans …
2. Christoffer …
3. Verner, fra 1442 Byfoged (Schultheiss) i Nürnberg, var 1430 Høvedsmand i Rigskontingentet under Kampene med Hussitterne, 1443 Høvedsmand i Nürnbergernes Fejde med Herrerne af Waldenfels † 2 Nov. 1455. Til hans Minde er i Koret i St. Lorenz Kirke i Nürnberg ophængt et prægtigt, ottekantet Ligskjold med hans Vaaben, omkring hvilket læses hans Navn, Dødsaar og Datum (her afb. efter Beretning for Germanisches Nationalmuseum 1936-39, S. 90 [118]). Hans Søn Hr. Verner til Stierberg († 1487) er Stamfader til den danske Linje og fader til:
Hr. Tønne, Rigsraad og Lensmand paa Visborg † 1522, hvis Søn var Hr. Verner til Harrested † 1567, Fader til A-C.
A. Niels til Harrested …
B. Christoffer til Jernit og Hagesholm …
C. Valdemar til Jernit …
…
Første Slægtled.
Hr. Verner Parsberg til Stierberg, kom til sin Farbroder i Danmark, var 1443 Ridder og Høvedsmand paa Holbæk Slot, beseglede 1448 Christoffer af Bayerns Testamente, var 1454 paa Sjællandfarers Landsting, 1456 udsendt til Köln, hvor han afsluttede en Forbundstraktat mellem Danmark og Frankrig ("miles et capitaneus castrorum et patrie Holbekensis et Styrburgensis Dacie et Alamannie etc. consiliarius"), nævnes 1457 som Hr. Verner af Holbæk, 1458 Medlem af et til Danzig affærdiget Gesandtskab, 1459 (paa Holbæk) Fredsforhandler i Lübeck, 1460 Vidne for et af Kong Christiern udstedt Brev, medbeseglede 1463 et af Fru Karine Nielsdatter af Woldorp udstedt Skøde (Segl), 1466 i Kongens Raad (af Holbæk), Sendebud i Maastricht og ved Kejserhoffet, 1467 og 1469 udsendt til Nederlandene, tog 1472, 1473 og 1476 Del i Møderne i Kalmar, var 1473 Høvedsmand paa Holbæk og sad i Landsdommers Sted paa Sjællandsfars Landsting, 1475 paa Kbhvns. Retterting, 1477 Sendebud i Dresden, 1478 nærværende paa Køge Raadhus, 1482 i Forsamlingen af Rigsraader i Kalundborg, vistnok til sin Død 1484 Høvedsmand paa Holbæk. Gift m. Anne Rønnov (F.: Hr. Tønne R. og Margrethe von Siggem) † 1474. Paa deres Ligsten, nu i Holbæk Museum, findes følgende Indskrift, tidligere urigtig læst (nu tydet af Hr. Museumsinspektør C. A. Jensen): Hær . ligg' . her . Wern - parspg . ridder . so døde . ar . eft' . gutz . byrdh . MCD ,, LXXXIIII - ok . has . kæ' . hussfræ: Fræ - ane t'ønes . dott' . so . døde MCDLXXIIII . hwes . sielæ . gd . node. - Midt paa Stenen to Vaaben: Parsberg - Rønnov.
2
Web, Dr. Xaver Luderböck: Die Parsberger zu Lupburg. Linie Werner(1) s.1.
Werner (1) von Parsberg zu Lupburg
Hans (2) und Christoph (1) sowie Werner (1) waren die Söhne von Hans (1) von und zu Parsberg. Sie hatten noch neun weitere Geschwister.
1395 verpfändete Pfalzgraf Johann die Grafschaft und den Markt Lupburg an Hans (1) von Parsberg. Nach dem Tod von Hans (1) 1398 übernahm Hans (2) die Herrschaft Parsberg und Lupburg. Werner (1) und Christoph (1) waren zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch nicht volljährig.
Werner (1) war mit Margarete Schenk von Reicheneck vermählt und hatte mit ihr vier Söhne und drei Töchter.
Deren Sohn Werner (2) ging 1438 zusammen mit seinem Onkel Christoph (1) nach Dänemark und trat dort in den Dienst des zum dänischen König berufenen Pfalzgrafen Christoph von Neumarkt (Christoffer von Bayern, 1416 bis 1448). Während Christoph (1) nach dem Tod Christoffers wieder in die Oberpfalz zurückkehrte, blieb Werner (2), heiratete 1443 Anne Tönnesdatter Rönnow und begründete damit das Geschlecht der Parsberger in Dänemark.
3
Web, Stadt Parsberg: Parsberger Chronik (af Alfred Spitzner, 1950) s.18-19.
b) Werner (1) von Parsberg, Reichsschultheiß zu Nürnberg. (Siehe auch II/3/C)
Der zweite Sohn des „alten Hansen" war Wernher oder W e r n e r (1). Er wurde mit seinem Bruder gegen Lupburg verteilt, das im Jahre 1395 von den Parsbergern erworben wurde. Er war Ritter und Hauptmann zu Nürnberg, seine Gemahlin eine Schenk von Reicheneck. Angeblich trieb Werner in seiner Jugend, wie andere seines Stammes, das Raubrittertum. Das edle Vorbild der geistlichen Ritter zur Zeit der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert hatte das Ansehen des Ritterstandes hochgehoben; die Ritterehre galt als das höchste und wertvollste, nach ihr strebten die Reichsten und Vornehmsten. Aber schon im 13. Jahrhundert entartete das Rittertum durch Raubsucht und Armut, so daß man Totschlag, Plünderung und jede Art von Gewalttat nicht mehr für gemeine Verbrechen hielt. Für Tötung von Leibeigenen gab es überhaupt keine weltliche Strafe. Nur die Kirche missbilligte diese Handlung. Es wurden z. B. für tödliche Misshandlung einer Magd 7 Jahre Kirchenstrafe, gemildert auf 5 Jahre, verhängt, wenn nachgewiesen werden konnte, daß die Züchtigung aus Unvorsichtigkeit so unglücklich verlaufen war. Das Bild der höfischen Sitte und des Frauendienstes, hinter dem sich nur zu oft Rohheit und Unsittlichkeit verbargen, verzerrte sich. Der arme Ritter wurde zum zügellosen Brandstifter und Raubgesellen. Wie arg nun Werner das Raubrittertum in seiner Jugend getrieben hat, lässt sich nicht feststellen. Nehmen wir zu seinen Gunsten an daß es sich um Jugendstreiche gehandelt hat. Einmal fing er die Nürnberger Bürger Sebald den Schopper, Erhard und Hans die Ulstätter und kerkerte sie angeblich lange Zeit ein. 1406 vertrug er sich ihretwegen mit der Stadt Nürnberg und ließ die Gefangenen frei. 1414 eigneten die Brüder Werner, Hans und Heinrich ihrem Schwager Dietrich dem Staufer von Ehrenfels das Gut in Mausheim an, das sie von dem Meizzer zu Eselsdorf gekauft hatten. 1415 besuchten Werner und Hans von „Brasberg" das Konzil in Konstanz, das ein Jahr vorher eröffnet worden war. Es ist wohl anzunehmen, daß ihr Besuch dem Grabe ihres 1414 in Konstanz verstorbenen Bruders Georg galt. 1420 finden wir Werner im Dienste des unruhigen Herzogs Ludwig von Ingolstadt. Im Kriege gegen die Markgrafen von Brandenburg stellte dieser Werner als Hauptmann zwischen Gunzenhausen .und Lautershausen auf. Welchen Anteil Werner im Kriege nahm, ist nicht bekannt. Allenthalben verübten der Herzog and seine Leute großen Schaden, Plünderung und Brand. 1424 verbürgte sich Werner für die Herzöge Ernst und Wilhelm von Bayern. (Ernst, ein Enkel Stephans II. ist derjenige, der die Gemahlin seines Sohnes Albrecht, die Bürgerstochter Agnes Bernauerin, weil sie seinen Sohn verführt und verzaubert habe, bei Straubing in der Donau ertränken ließ; Tragödie von Hebbel „Agnes Bernauer".)
Unserem Werner scheint das Kämpfen Freude gemacht zu haben, finden wir ihn doch schon 1431 wieder als Hauptmann der Nürnberger Truppen im Kriege gegen die Hussiten. Wie er mit den Herzögen Ernst und Wilhelm nun übers Kreuz kam, ist schwer zu ermitteln. Jedenfalls wissen wir, daß er mit seinen Knechten in die Gefangenschaft der Herzöge kam und zwar durch Wilhelm Schellenberger, Pfleger zu Dietfurt. Bei seiner Entlassung 1433 schwörte er Urfehde. 1435 wurde er zu Riedenburg mit der Vogtei zu Joshofen belehnt. Im gleichen Jahre sehen wir ihn über einen Streit der Wolfsteiner mit den Hofern entscheiden. Am 21. Dezember desselben Jahres verpfändet Hans Kürner seinen halben Teil an der Feste Adelsburg an Werner von Parsberg und andere Ritter. Werners Ansprüche auf Rohrenfels werden von Kaiser Sigismund (1410-1437) zu Iglau 1436 als richtig erklärt. War Waffenruhe, so drängte es unseren Werner doch danach, seine Lanze scharf zu halten. Am Sonntag vor Pfingsten 1442 erscheint er auf dem Turnier zu Regensburg.
Nun rückt Werner 1442 zum Reichsschultheiß von Nürnberg auf. (Der Schultheiß war der oberste Beamte des Schultheißenamtes, er vereinigte die gesamte Justiz - Zivil- und Kriegsgewalt in sich. Seine Stellung war ungefähr die eines Landrichters älterer Ordnung, der Umfang seines Sprengels war ungefähr der eines Landkreises von heute. Schultheiß und Pfleger standen im Range gleich, besaßen dieselbe Gewalt und unterschieden sich nur dem Namen nach.) Am 18. Februar 1447 unternahm er einen Kriegszug mit 168 Reisigen gegen die Besitzer der Feste Lichtenberg in Oberfranken, die Waldenfelser, die der Stadt Nürnberg feind geworden waren. Mehrere Ritter des Nordgaues, die von Wolfstein, Wildenstein, Murach, die Auer und Rindsmaul hatten zu diesem Zuge ihre Dienste angeboten. Werner nahm mehrere kleine Festen und Dörfer der Waldenfelser und deren Verbündeten; allein gegen die Lichtenburg konnte er, obwohl die Belagerung sieben Wochen dauerte und neue Truppen mit der großen „Büchsen der Kaltenbergerin" anlangten, nichts ausrichten und musste mit Schande abziehen. (Solche Bezeichnungen von Kanonen hört man häufig. Die Nürnberger hatten eine solche Donnerbüchse, die sie „Krimhilde" nannten. Um sie mit ihrem Zubehör fortzuschaffen, waren 10 Wagen mit 56 Pferden notwendig. Kaiser Maximilian hatte für seine Kanonen ironische Bezeichnungen, z. B. „Die schöne Kathl", „Den Weckauf", „Den Purlepanz" usw.). Werner starb wahrscheinlich 1460, nachdem er 13 Jahre lang das Schultheißenamt zu Nürnberg inne gehabt hatte. Werner hatte 4 Söhne und 3 Töchter. Söhne waren: W e r n e r (2), H a n s (3), Fr i e d r i c h (5) und H e i n r i c h (5), letzterer war Domherr, Scholastikus und Senator zu Regensburg.
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